Meine Fotografie
Ein paar grundlegende Gedanken zu meiner Fotografie...
Wenn ich für meine Fotografie soetwas wie eine Philosophie habe, dann sind es diese zwei Grundüberzeugungen:
1. Eine gutes Foto geht über das rein Dokumentarische hinaus - es bietet einen visuellen, intelektuellen oder emotionalen "Mehrwert".
2. Eine Fotografie wird gemacht, nicht "eingefangen" (A. Adams).
Meine Art der Fotografie ist fast immer seriell oder konzeptuell angelegt. In solchen Serien versuche ich, den Kern oder Charakter meines Gegenstandes, wie ich ihn sehe, in Bilder umzusetzen. Frei nach Albert Renger-Patzsch: "Man sollte in der Fotografie vom Wesen des Gegenstandes ausgehen". Wenngleich dieser Gegenstand häufig Landschaften oder Naturszenen sind, beschränke ich mich nicht auf dieses Genre, wie auch mein hier gezeigtes Portfolio zeigt.
In der Regel sind meine Projekte auch langfristiger Art und entwickeln sich mit der Zeit - manche Serien werden für mich wohl nie fertig. Diese Vorgehensweise bedingt ein systematisches und langsames Fotografieren, gelegentlich auch als "slow photography" bezeichnet.
Weiterhin ist meine Fotografie fast immer Schwarzweiß-Fotografie, weil ich eine ruhige Bildsprache bevorzuge. Die Abstraktion durch das Weglassen der Farbigkeit beruhigt ein Bild und führt den Betrachter eher zu den inhaltlichen Seiten des Fotos. Die Ablenkung und das oft plakativ "Schreiende" durch die Farbe, die z.B. starken Einfluß auf die Bildstimmung hat, entfallen. Das Schwarzweißfoto entfaltet seine Wirkung subtiler und meist auch anhaltender.
Schließlich möchte ich betonen, dass meine Bilder immer fotografisch entstehen, also Fotografien im echten Wortsinne sind.
Von sogenannter generativer künstlicher Intelligenz (KI) generierte Inhalte (gelegentlich irreführenderweise als "KI-generierte Fotos" bezeichnet) lehne ich in diesem Zusammenhang aus vielerlei Gründen grundsätzlich ab.
Zu guter Letzt soll das Betrachten guter Fotografie natürlich auch Vergnügen bereiten - das wünsche ich ihnen nun beim Anschauen meiner Bilder !